Das AKITA® JET Inhalationssystem
Die optimale elektronische Steuerung der Medikamenteninhalation, durch die FAVORITE Technologie von Activaero, wurde im AKITA® JET Inhalationssystem mit dem neuesten Düsenvernebler von PARI kombiniert. Das Resultat setzt neue Maßstäbe:
Die Entwicklung des AKITA JET Inhalationssytsems (HA-Projekt-Nr.: 144/08-06) wurde im Rahmen der Innovationsförderung des Landes Hessen gefördert, finanziert aus Mitteln der LOEWE - Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, Förderlinie 3: KMU-Verbundvorhaben.
AKITA® JET - höchste Effizienz bei Düsenverneblern
Mit üblichen Medikamentendosierungen kann die AKITA® JET eine vielfach höhere Lungendeposition erzielen als konventionelle Inhalationssysteme. Das eröffnet zwei Möglichkeiten:
Verabreichnung der äquivalenten Lungendosis mit höherer Dosiergenauigkeit und ca. 50% Medikamentenersparnis.
Gezielt Hochdosistherapie mit 3-5 fach höherer Lungendosis gegenüber DPIs und konventionellen Verneblern.
Von der Dosis, die die AKITA® JET am Mundstück liefert werden rund 75 % pulmonal deponiert. Entsprechende Belege dafür liefern mehrere in-vitro- und in-vivo-Studien, u.a. mit dem Wirkstoff Fluticason.

- In-vitro-Studie mit Fluticason: Medikamentenabgabe am Mundstück und Lungendeposition gemessen mit unterschiedlichen Inhalationssystemen.
Quelle: Müllinger et al. 2008: Drug Output of Inhalers is not a Predictor of Lung Dose, Inhaled Drug Delivery Conference, 12-13 Nov 2008, Sofitel St. James London.
Dies ist nicht nur Beleg für eine sehr gute Medikamentenausnutzung, sondern auch für eine geringe Rachendeposition - d.h., die hohe pulmonale Dosis kann erzielt werden, ohne das Potenzial für mögliche Nebenwirkungen zu erhöhen.
AKITA® JET - beste Reproduzierbarkeit der Lungendosis
Insbesondere bei Medikamenten mit engem therapeutischem Fenster und hohem Nebenwirkungspotenzial, wie z. B. Antibiotika, kann die mit der AKITA® JET inhalierte Lungendosis mit sehr geringer Variabilität genau reproduziert werden. Das erhebliche Potenzial hierbei auch teure Medikamente einzusparen, zeigen Daten aus einer klinischen Studie mit Tobramycin.

- Lungendeposition nach Tobramycin-Inhalation von 12 lungengesunden Probanden, Verneblertest cross-over, Detektion der Lungendeposition szintigrafisch.
Quelle: Brandt et al. 2006; Reduction of Drug-Dose and Therapy-Costs in High-Dose Tobramycin-Inhalation, Journal of Cystic Fibrosis 2006; 5: Suppl 1: 86 June 2006.
AKITA® JET - genauestes "Drug Targeting"
Wirklich genaues pulmonales "Drug Targeting" ist erstmals in der Inhalationstherapie mit der AKITA® JET möglich - je nach Indikation und Medikament kann der Zielort der Medikamentendeposition angepasst werden.

- "Drug Targeting" durch kontrollierte Aerosolmuster aus Medikamenten-Aerosol und Luft.
Den Anforderungen an ein Inhalationssystem, um Medikamenten-Aerosole in möglichst hoher Dosis in die kleinen Atemwege einzubringen, entspricht die AKITA® JET in idealer Weise. Gegenüber konventionellen Verneblern und DPIs zeigt die fluss- und volumenkontrollierte Inhalation mit genau definiertem Aerosolmuster ("Drug Targeting") eine deutliche Überlegenheit bei der Deposition von Wirkstoff in den kleinen Atemwegen.

- Szintigrafisch detektierte Lungendeposition in den kleinen Atemwegen bei 10 COPD-Patienten nach Inhalation von radioaktiv markierten, monodispersen Fe3O4-Partikeln mit einer Flussrate von 200 cm3/s.
Quelle: Sommerer et al. 2002; A Strategy to Optimize Peripheral Lung Deposition in Patients with Emphysema. Abstracts of the RDD Conference, Respiratory Drug Delivery, Arizona, USA 2002.
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